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Barrierefreie Stadtplanung
Die durchgängig barrierefreie Gestaltung von öffentlichem Raum wurde beispielsweise auch mit der Adaption des Museumsquartiers erfolgreich umgesetzt - die Stadt Wien bemüht sich bei der Planung von Neuanlagen, barrierefreie Räume zu schaffen und den bestehenden öffentlichen Raum schrittweise für alle zugänglich zu machen. Um dies zu realisieren, gibt es die Möglichkeit, noch vorhandene bauliche Hürden oder Barrieren der Stadtverwaltung online über www.wien.gv.at zu melden. Stadtrat Rudolf Schicker betonte die Notwendigkeit, bei der Planung des öffentlichen Raums schon von Beginn an Rücksicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen zu nehmen. „Erst durch einen späteren Umbau entstehen enorme Kosten“, nahm Schicker Kritikern den Wind aus den Segeln, die Kosten für barrierefreie Gestaltung stünden in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen. Darüber hinaus betonte er den hohen Einfluss auf die Lebensqualität einer Stadt, die jedem Menschen – unabhängig seiner Fähigkeiten – denselben Zugang bietet: „Die Sensibilität und das Bewusstsein intelligenter Mobilität sowie die Steigerung der Qualität unserer Straßen, Wege und Plätze ist ein wichtiges Kernthema in der Wiener Verkehrspolitik. Barrierefreiheit ist eine wesentliche Rahmenbedingung für attraktive städtische Lebensräume. Sie ermöglicht Menschen mit besonderen Bedürfnissen Unabhängigkeit in der Fortbewegung. Sie erleichtert aber auch allen anderen Menschen die täglichen Wege und trägt erheblich zum Wohlbefinden der BewohnerInnen bei."
Stadtrat Dipl. Ing. Rudolf Schicker . Thomas Geierspichler, |
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